Das sagt die Presse

Travestie / Große Show im Bistro City Point zum Einjährigen
Charmante Parodien

Lange Beine, Wespentaille und perfekt geschminkte Lippen – so könnet man die drei “Damen” vom Travestie-Trio “Flamingo Girls” beschreiben. Bei ihrem Auftritt zum einjährigen Jubiläum des Bistros City Point in Aalen war jede Einzelne mehr “Grande Dame”, als eine echte Frau es je sein könnte.

Von Andrea Kombartzky

Aalen – Etwa zwei Stunden dauert die Verwandlung von Peter, Gerhard und Manfred in die schillernden Wesen Manuela de Sanchez, Daisy Lee und Victoria von K. “Die gute alte Theaterschminke macht es möglich”, verrät Moderatorin Victoria schmunzelnd. Die Metamorphose ist vollkommen: Wie drei farbenprächtige Schmetterlinge schwirren sie unzählige Male während ihres fast dreistündigen Auftritts zwischen Garderobe und Bühne, und halten das Publikum fest in der perfekt manikürten Hand. Über 60 Kostüme werden präsentiert, die Daisy (alias Gerhard) persönlich entworfen, und den Damen auf den Leib geschneidert hat. Doch ein Kostümwechsel bedeutet für die Ladies nicht das nur das Outfit gewechselt wird, Nein, die Damen schlüpfen vielmehr in eine komplett andere Persönlichkeit. Ob Nana Mouskouri, Michelle oder Nicole – sie alle wurden auf charmante Art kopiert. Besser: parodiert. Denn neben ihrer äußerst opulenten Garderobe fanden die drei Showgirls im Reisegepäck noch genug Platz für ihren ganz eigenen Humor. So ernteten sie nebst reichlich Applaus Lacher am laufenden Band aus den mehr als ausverkauften Zuschauerreihen.
Die Ideen für die Figuren entwickeln sie gemeinsam, erzählt Victoria von K. Und dass sie sich bereits über zehn Jahren kennen. Und diese Auftritte lieben: “Für uns ist das mehr als eine Profession”, plaudert sie.
Nach drei Stunden lassen sie die vollkommene Illusion platzen. Gerhard, Manfred und Peter betreten ungeschminkt die Bühne, und entlassen die verblüfften Gäste in den grauen Alltag. Kehren selbst zurück in das seriöse Leben eines Kaufmanns. Sie verlassen die Bühne mit einer Bitte: “Sollte euch eine etwas buntere Persönlichkeit über den Weg laufen, so schenkt ihr bitte euer schönstes Lächeln.” (Schwäbische Post vom 05.10.05)



Bistro City Point feiert einjähriges Bestehen:

Eine tolle Show
… mit dem Travestie-Trio „Flamingo Girls“

(gu) – Perfekt gestylt vom Scheitel bis zur Sohle und auch sonst vermeintlich ohne Makel präsentierten sich die drei Damen vom Travestie-Trio “Flamingo Girls” zum einjährigen Bestehen des Bistro City Point am Bahnhof in Aalen.
Fast drei Stunden lang wechselten Peter, Gerhard und Manfred in der Travestie-Show immer wieder ihr Outfit, traten in über 60 unterschiedlichsten Kostümen auf, waren mal Große Dame, mal Manuela Sanchez, Michelle oder Nana Mouskouri.
Die Illusion genügte jedes Mal höchsten Ansprüchen und wurde vom Publikum immer wieder mit begeistertem Szenenapplaus belohnt. (Wochenzeitung Aalen 12.10.2005)


600 Besucher staunen beim „Laichinger Modeherbst“

„Flamingo Girls“ amüsieren mit ihrer Show

LAICHINGEN (sab) – Der „Laichinger Modeherbst“ war nicht das einzige Informationsevent für die trendige Herbstmode. Dass Farben nicht nur in der Kleidungsmode eine tragende Rolle spielen, wurde dem Publikum rasch bewusst. Dabei zeigte die Kreativität der Unternehmer keine Grenzen, und nicht zuletzt die Travestie-Revue war ein besonderes Highlight.

Lange Beine und schmale Hüften

Lange Beine, schmale Hüften, Kostüme mit Glitzer, aber auch Witzig-Originelles, schrille Perücken, laszive Blicke, anzügliche Witze, so präsentierten sich die drei „Herr-lichen“ Damen. Gleich mit der ersten Frage ins Publikum: „Zum ersten Mal in einer Travestie-Show?“, waren wohl die meisten Zuschauer geoutet, was sie mit wohlwollendem Lachen bestätigten. Schlag auf Schlag folgten nunmehr Slapstick, Parodie und Conferencen. Erstaunlich, über welchen Kostümfundus die Künstler verfügen: In dem rund eineinhalbstündigen Programm wechselten sie für jeden Auftritt das Kostüm. Dabei verkörperten sie schrille Diven wie Marlene Dietrich genauso wie den frechen Vamp, die einfältige, aber dominante Putzfrau oder die naive Romantikerin. Ob Spiegeleier als Ohrringe oder ein Teller voller Spaghetti mit Tomatensoße als Hut – der Phantasie bei ihren Kostümen waren keinerlei Grenzen gesetzt. Nicht nur Playback, auch live gesungen, überzeugten die Künstler. Doch die drei „Damen“ hielten es nicht lange auf der Bühne aus. Immer wieder wandelten sie inmitten der Zuschauerreihen. Manches Männerherz schlug wohl höher, aus Angst, mit auf die Bühne genommen zu werden. Die drei Künstler zeigten ein Programm mit viel Witz, zwar anzüglich und direkt in der Sprache, was der Begeisterung jedoch keinen Abbruch tat. (Schwäbische Zeitung vom 13.09.04)



Drei Diven begeistern mit einer schrillen Show

Von Heidrun Gehrke

Schwaikheim.
Echt toll schauen sie aus: die drei aufgedonnerten Damen der “Flamingo Girls”. Wer sie sieht, denkt keine Sekunde daran, dass hinter den zentimeterdicken Make-up-Masken und unter dem Glitzerfummel und den verrückten Perücken Männer stecken könnten. Travestie beim Helferfest von “Bürger helfen Bürgern”: Die Überraschung war perfekt

Die Künstler sind Klischee pur. Alles ist echt – übertrieben echt und echt schrill. Zu den glänzenden Roben, dem roten Samt und Tüll, zu Pailletten und Strass-Schmuck tragen sie Nonchalance zur Schau. Auf dem Kopf rosafarbene Perücken, blonde Hochsteckfrisuren oder bunter Federschmuck – die Glitzerwelt der Travestie ist perfekt. Die Kunst der Verwandlung ist zu Gast im Jakobus-Haus. Zwischen Star-Imitation, Erotik und Verwandlungen testen die “Flamingo Girls” das Publikum auf seine Rotlichtviertel-Tauglichkeit.
Das ungewohnte, gewagte Experiment gelingt: Beim Abend voller lustvoller Pointen kommt ein Hauch vom sündhaften “Lido” in Paris nach Schwaikheim geschwebt und das Publikum entpuppt sich nach anfänglicher Zurückhaltung als durchaus kiez-kompatibel. Und das, obwohl niemand vorher wusste, was ihn erwartet beim Helferfest des Vereins “Bürger helfen Bürgern”.
…Egal ob es um schwule Kellner, ein Rendezvous am Friedhof oder die alltäglichen Sorgen einer Frau geht. Die “Girls” machen ihre Sache gut: sie zünden mit Witz, Charme und einem Schuss Selbstironie ein Feuerwerk, bei dem alle Kracher und Raketen zünden. Selbst den schamlosesten Witz erzählen sie augenzwinkernd genug, dass ihn das Publikum nicht in den falschen Hals kriegen kann.
Man kann nicht genug bekommen von der hemmungslosen Offenheit, mit der die Männer in Frauenkleidern die Waffen der Frauenwelt bedienen und dabei stets um “das Eine” kreisen. Oder wenigstens um die hohe Kunst des Verführens. Viktoria von K. lässt sich nicht lange bitten, viel und extrem langes Bein zu zeigen, sie tänzelt, und scharwenzelt wie eine Diva, macht extra kleine hektische Schritte. Dazu kichert sie pausenlos “weibisch” vor sich hin, macht auf kokett und erklärt ganz nebenbei den Unterschied zwischen erotisch und pervers: “Erotisch ist, wenn ein Mann eine Frau mit einer Feder zum Orgasmus kitzelt. Pervers ist, wenn das Huhn noch dran hängt.”
Daisy Lee wiegt die Hüften unverschämt grazil und enthüllt unter wallenden Gewändern eine Taille, die manche Frau neidisch machen kann. Mit Manuela de Sanchez kommt eine temperamentvolle “Femme fatale” ins Spiel, der man die Freude über dei Ernennung zur Schönheitskönigin eines österreichischen Bergdorfs ebenso abnimmt wie die sehr freie Nana Mouskouri- Interpretation “Weiße Rosen aus Athen”.
Je später der Abend, desto gewagter die Kostüme von Victoria von K.. Der “müde Tiger” klimpert mit langen Wimpern, grinst mit verführerisch roten Lippen. Mit Hochsteckfrisur-Perücke und waffenscheinpflichtigen Stöckelschuhen misst Victoria von K. mehr als zwei Meter zehn.
Wie es sich au so hohen Absätzen lebt und läuft – das können die Zuschauer selbst erfragen. Alle drei Künstler stehen während der Pause geduldig Rede und Antwort, geben fleißig Autogramme und machen damit wahr, was Victoria von K. gegen Ende des ersten Teils ankündigt: “In der Pause können Sie sich überzeugen, dass wir nicht beißen – oder wenn, dann nur auf Wunsch.” (Waiblinger Zeitung vom 20.01.03)


Mit Körbchengröße “E” mächtig eingeheizt

Verwandlungskünstler schlüpfen in die unterschiedlichsten Rollen und beziehen das Publikum mit ein

Grossbottwar
Die Flamingo Girls entführten am Samstag in der Stadthalle Großbottwar ihr Publikum in die schillernd-bunte Welt der Travestie. Etwas frivol, doch immer charmant und ganz Dame heizten sie sowohl Männlein als auch Weiblein im Saal tüchtig ein.

Anfangs beäugten noch einige den geschlossenen Vorhang mit Zurückhaltung. “Das ist auf dem Land immer so, dass unsere Show nur zögerlich anläuft”, erklärt Jürgen, der Manager der Truppe. …Es dauere eben immer eine Weile, bis die Leute auf den Geschmack kommen.
Auf den ist beispielsweise das ältere Ehepaar an einem der hinteren Tische gekommen. Sie entpuppen sich über den Abend als regelrecht begeisterte Travestie-Fans. Während er schlichtweg von der Verwandlungskunst fasziniert ist, achtet sie eher auf Details, wie Kostüme, Mimik und Gestik.
Die vier jungen Frauen des Flamingo Girls Fanclub sitzen direkt vor der Bühne und sind bereits von “Travestie-Virus” besessen. “Wir tingeln wie's Schwänzle überall hinterher”, sagt eine von ihnen. Mindestens 13 mal ist sie schon dabei gewesen. “Es ist einfach irre, wie sich diese Männer verwandeln können und dabei ihre Füße in solche hochhackigen Schuhe zwängen.”
Nicht nur mit besonders hochhackigen Schuhen treten die “Fummeltanten”, wie sie sich selbst nennen, den Geschlechterwandel an – glitzernde Kostüme in knallig bunten Farben, allerlei Rüschen und Federn, Perücken, schrille Hüte, falsche Wimpern und auffällige Schminke geben den letzten Kick. Mal zeigen sie sich in langen eleganten Kleidern, mal im sexy Minirock oder auch im Dirndl. So manch ein Mann schielt dann schon verzückt auf die langen wohlgeformten Frauenbeine – pardon – rasierten Männerbeine oder auf die Körbchengröße “E” der bayrischen Maderln.
…Von der exaltierten Diva über die Putzfrau und biedere Hausfrau bis hin zur übergewichtigen Schönheitskönigin, spielen die Flamingo Girls die unterschiedlichsten Frauentypen und Charaktere. Hierbei beziehen sie das Publikum aktiv mit ein, indem sie beispielsweise mutige Männer zu einem Tänzchen auf der Bühne auffordern oder flirtend durch die Tischreihen flanieren.
…“Letztendlich ist Travestie eine Clownerie”, erklärt Victoria. “Wir sind Schauspieler die in Frauenrollen schlüpfen” fügt Manuela dazu.
Im Raum Stuttgart sind die Flamingo Girls bereits wesentlich bekannter, als im Bottwartal. “Es muss einfach immer erst etwas Pionierarbeit geleistet werden, wenn wir in einer neuen Region auftreten”, sagt Victoria. Zwar bleiben bei Shows auf dem Land immer ein paar Stühle leer, dafür sei die Stimmung im Saal erheblich besser als in der Stadt, berichtet Daisy.
…es wird sich langsam, aber sicher per Mund-zu-Mund-Propaganda herumsprechen, dass sie ihrem Publikum eine gute Travestieshow bieten.
lui (Marbacher Zeitung vom 05.05.03)



“Flitter, Evergreens und flotte Sprüche. Drei der Markenzeichen der Flamingo Girls, die das Publikum im Esslinger Star Club erleben durfte. Manuela de Sánchez, Daisy Lee und Lulu la mer entführten ihre Gäste in die schillernde Welt von Verwandlungskunst und schönem Schein, in das Reich der Phantasie, Revue und Tingeltangel. Und das alles würzten die drei “Girls” mit flotten (und zuweilen auch etwas frivolen) Plaudereien…” (Esslinger Zeitung)

“Sind sie nicht süß diese Flamingo Girls? Waren es überhaupt Girls? Sicher ist: “Showbonbons International” ist eine fetzige, mitreißende Travestierevue. Weltberühmte Melodien, Komödie, Persiflage und ein Schuss Erotik. Ein wahres Feuerwerk auf der Bühne…”(Freizeitspiegel)

“…Als Höhepunkt war die Travestieshow der “Flamingo Girls” angesagt. Die drei “Girls” boten Einblick in die glitzernde Welt des Kabarett. Bei Ihrer dreiteiligen Show, präsentierten sie sich mal einzeln, mal zu dritt, mit Federboa und Paillettenkleid oder im rustikalen Alpenlook. Erste Sahne war beispielsweise die Nummer mit Mireille Mathieu. Das Publikum war begeistert…”(Waiblinger Zeitung)

“… Der Stimmung tat’s keinen Abbruch – ein Verdienst der echten falschen Frauen namens Manuela de Sánchez, Daisy Lee und Lulu la mer. Die zogen sämtliche Register der Branche: Show, Chansons, Sprüche der pikanten Art und Parodien. Nana Mouskouri wiegte sich mit einem ganzen Arm voller weißer Rosen (aus Athen natürlich), Tina Turner, Liza Minnelli und die Stuttgarter Lokalgrößen Frau Kächele und Frau Peters gehörten ebenfalls zum Repertoire. Zu Hochform liefen die “Damen” auf, wenn sie gewaltig übertreiben durften. So geschehen bei Nicoles “Ein bisschen Frieden” und einer überaus gelungenen Parodie auf Marianne Rosenberg….das Trio bewies, dass Männer manchmal die besseren Frauen sind.” (Filder-Zeitung)

“…Ein Rausch der Begeisterung zog sich durch das vollbesetzte Lokal. Die Girls boten einen Auszug aus ihrem aktuellen Programm. Die Heilbronner bekamen nationale und internationale Stars zu sehen, ein Feuerwerk von Glitzer und Glimmer, Gags die genau den Geschmack der anwesenden Gäste trafen. Das Publikum, das in die Show einbezogen wurde war begeistert. So war es auch kein Wunder, dass die Flamingo Girls mit rauschendem Beifall und heftigen Zugaberufen am Ende der Show im wahrsten Sinne des Wortes wieder zurückgeschrien wurden. Fazit der Veranstaltung: Ein Fest das mit Sicherheit in die Analen der Heilbronner Geschichte eingehen wird.
(“No Limits” Heilronn)